Herren 55
SpieltagHeimmannschaftGastmannschaftErgebnis
Sa.,02.07.2022, 14:00 UhrSPG TC Ingelf./Niedern./Weissb. 1TC Benningen3:3 (6:9 Sätze, 42:66 Spiele)
Sa., 09.07.2022, 14:00 UhrTC BenningenTA TSV Talheim 16:0
Sa., 16.7.2022,14:00 UhrTC BenningenTC Mundelsheim 15:1
Sa., 23.7.2023, 14:00 UhrTA SV Leingarten 1TC Benningen0:6

Benninger Doppelstärke entscheidet 3:3, 9:6 - Sieg beim Saisonauftakt gegen die Dreiergemeinschaft TC Ingelfingen/Niedernhall/Weissbach

Die Benninger Seniorentruppe trat die lange Reise in das weit entfernte Ingelfingen in Bestbesetzung an. Die „unbekannte“ Spielgemeinschaft aus dem Hohenlohischen hingegen konterte diesen vermeintlichen Vorteil mit besonders „hitzebeständigen“ Veteranen mit Jahrgang 58 und älter. 

Auf allen Plätzen ging es parallel zur Sache. Marten Seifferth hatte im Spitzenduell einen Gegner, der ihn sowohl mit seiner Laufstärke als auch mit einer klugen Spielweise häufig zur Verzweiflung brachte. Leider fand Marten an diesem Tag weder die spielerischen Mittel noch zu seiner allseits bekannten mentalen Stärke, um zuverlässig Paroli bieten zu können. 

Auch auf den anderen Plätzen sorgten die Spielverläufe für reichliches Kopfschütteln bei Coach Frank Mohrbacher und den extra angereisten Fans. Nicht nur bei Marten, sondern sowohl bei Oli Gerst „an Drei“ als auch auch „hinten“ bei Arnd Dinkel trieb die unkonventionelle und mitunter kuriose Spielweise der Kochertäler unser Trio nicht selten an den Rand des Wahnsinns. Lediglich beim Spiel von Andi Gutjahr ließ sich beim Ingelfinger „Zweier“ technisch sauberes Tennis beobachten. Während des gesamten Spielverlaufs jedoch konnte Andi einen Rückstand vermeiden, sodass schlussendlich ein recht ungefährdeter 6:3, 6:3-Sieg zu Buche stand. 

Mittlerweile gingen alle anderen Begegnungen nahezu zeitgleich in den entscheidenden dritten Satz. Leider konnte keiner der drei Recken trotz Führungen und sogar eigener Matchbälle den berühmten Sack zumachen. Das daraus resultierende 1:3 nach den Einzeln drückte gewaltig auf die Stimmung. 

Doch die frisch geehrten Staffelliga-Aufsteiger motivierten sich mit der Mohrbach’schen Doppelformel „2 ∙ E3 + J = D2“, die besagt, wenn drei Spieler ihre Einzelleistungen verdoppeln, werden unter Zuhilfenahme eines Jokers beide Doppel gewonnen. 

Somit lag es an Marten und Andi im Spitzendoppel sowie an Oli und „Joker Frank“ die obige Formel Wirklichkeit werden zu lassen. Dies gelang unserem Quartett bravourös. Mit agiler und offensiver Spielweise „vorne“ sowie mit geduldiger und souveräner Spieltaktik „hinten“ konnten zwei glasklare, ungefährdete Doppelsiege errungen werden. 

Unsere Oldies konnten so mit dem allseits bekannten „blauen Auge“ und der Erkenntnis, dass die 55er mit ihrer Doppelstärke ein echtes Trumpfass im Ärmel haben, an den Neckar zurückkehren. 

Im nächsten Heimspiel würden sich unsere 55er am kommenden Samstag um 14 Uhr über zahlreiche Unterstützung sehr freuen. Denn da werden wir bestimmt wieder mehr Konzentration und Siegeswillen zeigen, insbesondere in den letzten Ballwechseln. 

Andreas Gutjahr

H55 festigen Tabellenspitze durch einen 6:0-Kantersieg gegen Talheim

Wer das Skatspiel kennt, der weiß, dass man mit den ersten drei Buben eigentlich nicht verlieren kann. So verhielt es sich auch am vergangenen Samstag bei bestem Tenniswetter auf unserer schönen Tennisanlage. Die Talheimer hingegen ließen den ein oder anderen Trumpf zu Hause. 

Zur Überraschung vieler kam das Abziehnetz auf Platz 2 als erstes zum Einsatz, denn Andi Gutjahr kam im schnellsten Einzel des Tages zu einem ungefährdeten 6:1, 6:1. „Doppelt so gut“ beendete Marten Seifferth im Spitzeneinzel sein Match, wobei bei seinem 6:2, 6:2 in erster Linie mentales Spitzentennis hervorstach – Tennis wird halt (auch) im Kopf entschieden. 

Mittlerweile hatte sich das zahlreiche Publikum bereits auf die „hinteren“ Plätze verzogen, wo Oli Gerst „an Drei“ und Chris Lehmann auf dem besten Weg zu ihrem ersten Saisonerfolg im Einzel waren. Während Oli die „soften“ Bälle des Gegners mit scharfen und platzierten Grundlinienschlägen konterte, musste Chris den Ball nur solide im Spiel halten und darauf warten, dass sein Kontrahent den Punkt „versemmelt“. Durch Olis 6:4, 6:1 sowie durch das 6:2, 6:3 von Chris konnte das Benninger Quartett ohne Satzverluste ausgesprochen beruhigt in die Kaffepause gehen. 

In den Doppeln setzte Coach Frank Mohrbacher auf das eingespielte Dreamteam Marten/Oli sowie auf Andi/Chris. Während das Einserdoppel nach ihrem ungefährdeten 6:3, 6:0 bereits auf den Zuschauerrängen Platz nahm, war bei Andi und Chris der erste Satz noch immer im Gange. Von allen völlig unerwartet entwickelte sich ein extrem umkämpftes Doppel. Analog zum Himmel gab es vor allem bei Andi an diesem Tag nicht nur viel „Licht“, sondern leider auch besonders viel „Schatten“ zu beobachten. Doch dank guter Aufschläge von Andi sowie stark gespielten Grundlinienbällen von Chris konnten die beiden mit wichtigen Big Points die Nase gerade noch vorne halten und mit einem 7:6, 6:3 die Begegnung beenden.

Das glatte 6:0, 12:0 darf unsere „Alten“ jedoch nicht allzusehr in Sicherheit wiegen, denn am nächsten Samstag um 14 Uhr erwarten wir beim Heimspiel gegen den TC Mundelsheim die Vorentscheidung um den Aufstieg in die Oberligastaffel. Über zahlreiche Unterstützung freuen wir uns deshalb wieder besonders.  

Andreas Gutjahr

H55 klopfen nach 5:1-Heimsieg gegen Mundelsheim an der Tür zur Oberligastaffel

„Never change a winning team“ – mit diesem mittlerweile allseits bekannten Motto wollte Coach Frank Mohrbacher am klaren Triumph von letzter Woche anknüpfen. Dass dieses Unterfangen von Erfolg gekrönt sein könnte, zeigte sich bereits beim LK-Vergleich bei der Vorstellung der Paarungen.

Die Benninger Top 3 machten mit ihren jeweiligen Kontrahenten kurzen Prozess, jeder auf seine individuelle Art und Weise: Während Marten Seifferth mit klugem Stellungsspiel und flinken Beinen trumpfte, setzte Andi Gutjahr im Verlauf seines Spiels zunehmend auf seine Netzstärke und punktete mit sicheren Volleys. Der dritte Punktgewinn von Oli Gerst hingegen basierte hauptsächlich auf zahlreichen „trockenen“ Winnern von der Grundlinie.
Das Benninger Trio verfolgte nun ebenso wie zahlreich „angereiste“ Fans aus beiden Lagern ein enges Match an Position 4. Die beiden „23er“ kämpften mit allen Mitteln um den Sieg: Lange Bälle an die Grundlinie, Stoppbälle, Winkelschläge – alles war dabei. Kein Wunder, dass der dritte Satz die Entscheidung bringen musste. Leider konnte Chris Lehmann seinen einzigen Matchball nicht verwerten und verlor den Match-Tiebreak unglücklich mit 9:11. Chris kann sich jedoch damit trösten, dass er den Mundelsheimer ganz nah an den Rand seiner ersten Saisonniederlage gebracht hatte.

Die anschließenden Doppel waren nur noch Formsache. „Vorne“ gewannen Marten/Oli sicher mit 6:3, 6:1 das Einserdoppel. „Hinten“ gab es drei „Neue“: Chris ließ Coach Frank im hinteren Doppel den Vortritt, um mit Andi das Doppel gegen zwei Mundelsheimer Ersatzspieler zu bestreiten, wobei das Benninger Duo bei ihrem 6:1, 6:0 in allen Belangen überlegen war.

Als souveräner Tabellenführer gehen unsere „Oldies“ am nächsten Samstag in ihr letztes Verbandsrundenspiel. Beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten Leingarten dürfte dem Aufstieg in die Oberligastaffel eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Andreas Gutjahr

H55 steigen nach klarem 6:0 gegen Leingarten in die Oberligastaffel auf

Spiele gegen den Tabellenletzten sind kniffliger als man denkt. Einerseits fühlt man sich ziemlich sicher, um als Gewinner vom Platz zu gehen. Andererseits wäre ein Scheitern extrem peinlich. Dieses Szenario wollte Coach Frank Mohrbacher unbedingt vermeiden und stellte für die Einzel seine Bestbesetzung auf.

Andi Gutjahr gönnte seinem Gegner an diesem Tag keinen Punktgewinn und schickte diesen mit der „Höchststrafe“ in weniger als 50 Minuten zurück in die Umkleidekabine.
Etwas gemächlicher entwickelte sich das Spiel von Frank Füller an Position 4. Doch mit der Zeit hatte er die Schwächen des Kontrahenten erkannt und punktete ein ums andere Mal. Der mit dem 6:3, 6:2 verbundene zweite Benninger Punkt war ganz nach dem Geschmack der zahlreich angereisten Fans.
Coach, Reservisten und Spielerfrauen strömten nun zu den Plätzen, auf denen sich bereits Marten Seifferth und Oli Gerst mit den Leingartenern duellierten. Oli überließ nicht ganz freiwillig Marten die Ehre, im Spitzeneinzel den dritten und entscheidenden Punktgewinn zu erzielen. Der Matchball zum 6:0, 6:1 markierte nämlich den Aufstieg in die Oberligastaffel, denn selbst bei einer 3:3-Niederlage wären unsere Oldies nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen gewesen.
Oli indes versuchte, die 3. Mohrbach’sche Regel „Grundlinie verteidigen“ zu befolgen. Mit mäßigem Erfolg. Obwohl im LK-Vergleich total überlegen, musste Oli den ersten Satz mit 3:6 abgeben. Erst als Coach Frank den Hinweis gab, auf die viel zu kurzen Bälle des Gegners mit frühen Schritten ins Feld zu reagieren, wendete sich das Blatt. Und wie: Da Oli auf diese Weise wieder den richtigen Abstand zum Ball hatte, wurde der arme Leingartener „Dreier“ regelrecht vom Gerst’schen ICE überrollt. Das folgende 6:0 und das 10:3 im Match-Tiebreak war auch in dieser Höhe völlig verdient.

Leingarten wechselten für die Doppel munter durch und stellten vier neue Spieler auf. Da Marten und Oli das gerstenhaltige Schaumgetränk in der Hand lieber war als der Tennisschläger, setzte sich der Coach mit Chris Lehmann ins Zweierdoppel und testete mit Andi/Frank eine „neue“ Doppelvariante. Zur Überraschung vieler lag das technische Niveau der Leingartener Ersatzspieler teils weit über dem der Einzelspieler. Unser neues „Pärchen“ harmonierte jedoch bestens, so dass nach deren 6:4, 6:1-Erfolg der Fokus der Zuschauer nun dem hinteren Doppel galt. Dort mussten sie jedoch eine knappe 6:7-Niederlage des ersten Satzes konstatieren. Dieser Verlust schmerzte unseren Coach offenbar mehr als die eingerosteten Knochen, denn mit noch nie dagewesenen Sprinteinlagen wollte und konnte er das Spiel drehen. Kurz vor dem Spielball zum 4:1verletzte sich jedoch einer der Gegenspieler, so dass der finale Matchball leider ausbleiben musste.

Andreas Gutjahr